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Kendo-Graduierungen

Wie bei anderen Kampfsportarten auch, gibt es im Kendo ein Graduierungssystem, anhand dessen man einschätzen kann, auf welchem Niveau sich ein Kämpfer befindet. Im Gegensatz zu anderen Kampfsportarten wie Karate oder Judo gibt es aber kein Erkennungsmerkmal wie etwa einen bunten Gürtel. Die Philosophie im Kendo diesbezüglich lautet, dass man sein Können vor sich herträgt. Nur anhand dessen soll man beurteilt werden.

Den Beginn machen Kyu-Grade. Hier steigt man von höheren Nummern (etwa 6. Kyu) bis zum 1. Kyu auf. Hat man das 14. Lebensjahr vollendet darf man anschließend zum 1. Dan antreten. Nach diesem muss man ein Jahr warten und sein Können verbessern, bis man zur Prüfung zum 2. Dan zugelassen wird. Danach gilt eine Wartefrist von zwei Jahren bis zum 3. Dan, etc. Früher wurde außergewöhnlichen Kendoka noch der 9. oder 10. Dan verliehen, derzeit ist aber lediglich eine Prüfung bis zum 8. Dan möglich. Ab dem 6. Dan gibt es die Möglichkeit, sich noch zusätzlich für die Titel Renshi, Kyoshi und Hanshi zu qualifizieren.

Hier ein Beispiel eines 9. Dan, der gegen mehrere 8. Dan kämpft.

 

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